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8. Januar 2010: Wollen Eltern eine neue Gesamtschule?

Die Pläne der SPD für die Bildung einer neuen Gesamtschule in Osterode machen Fortschritte. Zurzeit soll der Elternwille erfragt werden. Dafür werden Listen ausgelegt, in denen Eltern ihr grundsätzliches Interesse an einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Osterode bekunden können. Die Hürden dafür sind hoch, erklärte Karl Heinz Hausmann: die Schule muss mindestens fünfzügig sein (fünf Klassen je Jahrgang) und für 14 Jahre muss eine Schülerzahl von 130 Schülern gesichert sein.

Die SPD im Landkreis Osterode versucht, neben der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Bad Lauterberg eine Integrierte Gesamtschule in Osterode zu gründen. Die IGS soll bis Klasse 10 gehen. Das Abitur oder Fachabitur soll man wie bisher an den Gymnasien oder an den Berufsbildenden Schulen erhalten können. Gerade der neue Zweig des Fachabiturs Technik (neben Fachabitur Verwaltung) an der BBS sei für den Landkreis Osterode wichtig, sagte Hausmann, weil diese Kräfte in den Betrieben im Kreis gesucht würden.

Nach Ansicht des Landtagsabgeordneten wird die IGS der KGS keine Schülerinnen und Schüler streitig machen. Zum einen sei die Qualität der Ausbildung in der KGS Bad Lauterberg so gut, dass es für niemanden eine Veranlassung geben sollte, die Schule zu wechseln, zum anderen seien die Schulen so weit voneinander entfernt, dass jede Schule ihren Einzugsbereich habe. „Nur in Ausnahmefällen wird es aus begründeten sachlichen Gründen vorkommen, dann eine Schülerin oder ein Schüler aus Zorge die IGS in Osterode besucht oder jemand aus Windhausen die KGS in Bad Lauterberg aufsucht. Es sind genug Kinder für zwei Gesamtschulen da.“

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