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Cornelia Rundt 150 Foto: SPD Herzberg

8. April 2014: Sozialministerin Rundt in Herzberg, Bad Sachsa und Zorge

Die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt (SPD) hat am vergangenen Freitag auf Initiative von Karl Heinz Hausmann den Landkreis Osterode besucht. In mehreren Stationen konnte sie sich einen Eindruck von der sozialen und demographischen Situation im Kreis machen. Begleitet wurde sie von Hausmann, dem stellvertretenden Landrat Klaus Liebing und dem Regionalbeauftragten der Landesregierung für die Region Braunschweig, Matthias Wunderling-Weilbier.

Es ging los im Sozialkaufhaus Südharz in Herzberg. Dort ist es möglich, günstige Möbel und Haushaltsartikel zu erwerben. Das Kaufhaus wird getragen vom Verein „Arbeit - Leben - Zukunft im Landkreis Osterode e.V.“. Ministerin Rundt informierte sich über die Arbeit des Vereins und des Kaufhauses, die Situation vor Ort und auftretende Probleme. Sie erfuhr, dass diese Einrichtung 16 Mitarbeitern Arbeit gibt, darunter ehemalige Langzeitarbeitslose.

Rundt vor soz Kaufhaus Foto: SPD Herzberg

Zweite Station war das Herzberger Krankenhaus. Die Klinik gehört seit dem 28. Februar zur Helios-Gruppe und ist das ambulante und stationäre Rückgrat der gesundheitlichen Versorgung im Landkreis Osterode. Gleichzeitig ist es als größter Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber von 545 Mitarbeitern auch von wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung. Die Ministerin besuchte unter anderem die Geburts- und Säuglingsstation sowie die Geriatrie. Besonders der seit 2011 bestehende Bereich der stationären Schmerztherapie beeindruckte die Besucher. Der Chefarzt der Station erläuterte, dass die Nachfrage nach den dort praktizierten Therapieansätzen über die Landesgrenze hinaus sehr groß ist, die Warteliste entsprechend lang.

Als drittes stand ein Besuch in Bad Sachsa auf dem Programm. Ministerin Rundt traf sich zum Gespräch mit Bürgermeisterin Helene Hofmann (SPD), die das Fremdenverkehrskonzept der Stadt vorgestellte. Außerdem wurde die medizinische Versorgung der Einwohnerinnen und Einwohner thematisiert.

Vierte und letzte Station war das Seniorenheim Lamm in Zorge. Die Bevölkerung im Landkreis Osterode gehört zu der ältesten in ganz Deutschland. Ministerin Rundt nutze diesen Besucht, mit Praktikern ins Gespräch zu kommen, Probleme zu hinterfragen und politische Maßnahmen zu diskutieren. Besonders die Nachwuchssorgen wurden thematisiert. Cornelia Rundt machte deutlich, dass die Landesregierung hart daran arbeitet, den Beruf des Altenpflegers / der Altenpflegerin attraktiver zu machen, damit qualifizierte junge Menschen ihn ergreifen.

Mit dem Besuch der Ministerin und des Regionalbeauftragten zeigt die Landesregierung, dass ihr die Probleme und Herausforderungen des Landkreises Osterode am Herzen liegen. Wichtige Anliegen wurden mit nach Hannover bzw. Braunschweig genommen. Dieser Besuch wird auch nicht der einzige bleiben. In dieser Woche wird mit Wirtschaftsminister Olaf Lies ein weiteres Regierungsmitglied in den Landkreis Osterode kommen.

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