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Roseneck mit Tippelt

25. Juli 2008: Roseneck: Wir platzen aus allen Nähten

Als "eins der erfolgreichsten Einrichtungen im Harz" hat Professor Reinhard Reinhard Roseneck am Donnerstag das HöhlenErlebnisZentrum voller Stolz der tourismuspolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sabine Tippelt, vorgestellt. Landtagsabgeordneter Karl Heinz Hausmann hatte sie nach Bad Grund eingeladen.
Nach zwei Wochen hat das Höhlenzentrum bereits 9500 Besucherinnen und Besucher zu verzeichnen. Im ersten Monat rechne er mit knapp 20 000 Besuchern, sagte der Museumsdirektor.
Gespannt folgte der Gast den Ausführungen zum Museumskonzept und die bundesweite Aufmerksamkeit, die sich auf das europäische Ausland ausdehnt. Selbst die "London Times" und die "Sun" hätten über die neue Einrichtung in Bad Grund berichtet. Entsprechend ist gerade in der Ferienzeit der Andrang. "Wir platzen aus allen Nähten", erklärte Roseneck, der jetzt schon beklagte, dass das Abspecken des Projektes ein Fehler war. Statt ursprünglich sieben Millionen hatte man das Projekt auf 3,8 Millionen Euro zurückgefahren. So sei das neue "Museum am Berg" kleiner geworden als in der ursprünglichen Planung, inhaltlich aber kaum eingeschränkt worden.
Als das Gespräch auf die Finanzierung der Höhlenmuseen in Bad Grund ging, fragte die Tourismussprecherin der SPD vorsichtig nach, wer denn für die Defizitabdeckung gerade stehe. Darauf Professor Roseneck prompt: "Wir machen kein Defizit."
Die Verbindung zur Stadt und deren Einrichtungen soll noch verbessert werden, erklärte Bürgermeister Manfred von Daak. Ebenso steht die bessere Beschilderung auf der Tagesordnung. Schon am ersten Wochenende nach der Eröffnung meldeten Vermieter aus Bad Grund eine bessere Auslastung ihrer Häuser als in den vergangenen Jahren, berichteter Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann. Ebenso hat der Zulauf zur Baude am Albertturm seit Eröffnung des HöhlenErlebnisZentrums zugenommen, berichtete die Wirtin. Sabine Tippelt zeigte sich beeindruckt und kündigte an, am Wochenende jetzt auch das Zisterziensermuseum Kloster Walkenried privat besuchen zu wollen. Außerdem will sie in den kommenden Wochen bei Gesprächen mit Tourismusverbänden über dieses herausragende Zentrum sprechen.

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