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10. Oktober 2017: Luftsport für den Ravensberg aktivieren

Paragleiter und Drachenflieger würden gerne wieder vom Ravensberg starten. Nachdem die Luftsportler aus Bad Harzburg Karl Heinz Hausmann (MdL) wegen dieses Anliegens angesprochen hatten, traf er sich heute am Bad Sachsaer Skihang mit Klaus Liebing, dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Helmut Foth und dessen Stellvertreter Carsten Georg.

Auch wenn das Wetter beim Ortstermin nicht optimal war, wurden die Vorteile des Geländes für die Sommersportvariante schnell deutlich. Die Drachenflieger und Paragleiter könnten oben am Skihang abspringen, ohne dass dafür eine bauliche Veränderung nötig wäre. Am Skihang herrscht oft eine gute Thermik, so dass die Gleitschirmflieger mit der heutigen Ausrüstung sogar am Startplatz wieder landen könnten. Das war früher, als der Sport schon einmal hier erlaubt war, nicht so einfach. Da gab es Beschwerden über die Schäden an der Magerrasen-Landewiese im Tal. Schäden treten heute in der Regel nicht mehr auf, weil die Sportler andere Schuhe tragen und den Landeplatz genau anfliegen können.

Karl Heinz Hausmann sagte zu, die touristischen Ideen der Bad Sachsaer SPD zu unterstützen. Denn das Gelände sei hier ideal. Im Harz gebe es für Paragleiter und Drachenflieger nur noch den Rammelsberg bei Goslar, der aber als schwierig gelte. Bisher können die Sportler nur in die Rhön ausweichen.

„Das wäre eine tolle Idee für Bad Sachsa, die im Rahmen des touristischen Angebots Geld einbringt, aber so gut wie nichts kostet. Damit wäre auch die Gastronomie auf dem Ravensberg im Sommer besser ausgelastet“, sagte Hausmann. Auch Liebing äußerte sich ähnlich. „Wenn sich die Paragleiter erst einmal hier etabliert haben“, so Hausmann weiter, „ist absehbar, dass hier auch eine Flugschule gegründet wird.“

Skihang Ravensberg Foto: Karl Heinz Bleß
Ortstermin am Skihang: v.l. Klaus Liebing, Karl Heinz Hausmann, Helmut Foth und Carsten Georg.

Helmut Foth sieht das zusätzliche sportliche Angebot als weitere Attraktion zur Belebung des Sportgebiets Ravensberg. Vor allem sei das schnell umzusetzen, wenn der Rat dafür zu begeistern sei.

Weiter sagte er, dass die SPD für die touristische Weiterentwicklung des Ravensbergs eher für eine „kleine Lösung“ sei. Statt eines großen Hotels könnte man die Baude eventuell modernisieren und durch einen Anbau erweitern, um zusätzliche Zimmer zu erhalten. Auch müsse eine moderne Küche eingebaut werden.

Karl Heinz Hausmann sagte zu, alle nötigen Kontakte herzustellen, wenn es gewünscht sei. Die Entscheidung liege aber beim Rat der Stadt Bad Sachsa.

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