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Birgit Honé Foto: "Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung"

2. Dezember 2020: Land hilft Kommunen mit sechs Millionen Euro - Regionalministerium sagt 37 Projekten in Niedersachsen Kofinanzierungshilfen zu

Das Land Niedersachsen unterstützt Projekte in finanzschwachen Kommunen in diesem Jahr mit Kofinanzierungshilfen in Höhe von insgesamt sechs Millionen Euro. Die Finanzhilfen, so das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, sollen die Kommunen in die Lage versetzen, die für EU-Förderungen notwendigen Eigenanteile für große Projekte aufzubringen.
Die meisten EU-Förderprogramme gewährten für Investitionen oder Projekte keine Vollfinanzierung, sondern verlangten den Einsatz weiterer Finanzierungsquellen außerhalb der EU-Institutionen von bis zu 50 Prozent, so Karl Heinz Hausmann.
Dieser Finanzierungsteil wird Kofinanzierung genannt. Sie muss nachgewiesen werden, bevor ein EU-Förderprogramm zugesagt wird und ist damit für finanzschwache Antragssteller oft eine zentrale Hürde für die Umsetzung von Projekten.
Damit wirken die Kofinanzierungen wie Hebel, um teils weit höhere Mittel für Niedersachsen zu sichern. In der aktuellen Bewilligungsrunde geht es um Gesamtförderungen in Höhe von etwa 33 Millionen Euro.
Regionalministerin Birgit Honé sieht in der Kofinanzierung ein wichtiges Instrument. Es ermögliche Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreisen, trotz angespannter Haushaltslage Weichen für die Zukunft zu stellen. „Wir helfen besonders bedürftigen Kommunen, ihre Chancen zu ergreifen. Viele EU-geförderte Projekte, insbesondere in ländlichen Räumen, wären ohne Kofinanzierung nicht umsetzbar“, sagte Honé am Mittwoch in Hannover.
Förderzusagen gibt es im Bereich aller vier Ämter für regionale Landesentwicklung (ÄrL) in Niedersachsen. Dabei werden sehr verschiedene Projekte gefördert, unter anderem die Stadt Göttingen für die Technologieberatung.

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