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K.H. Hausmann Gespräch in Lasfelde Foto: SPD

8. September 2020: Gespräch zum Thema Niedersächsischer Weg

Gespräch mit Dr. Maurice Strunk, Geschäftsführer Arbeitsgemeinschaft forstwirtschaftlicher Lohnunternehmer (AfL) und Carsten Henkel, Mitglied und Regionalvorstand für die Region Harz/Elm in Lasfelde.

Zu einem Gespräch über die aktuellen kalamitätsbedingten Entwicklungen im Wald und insbesondere über den Niedersächsischen Weg und das Thema Volksbegehren traf sich Karl Heinz Hausmann mit Dr. Maurice Strunk, Geschäftsführer Arbeitsgemeinschaft forstwirtschaftlicher Lohnunternehmer Niedersachsen, und Carsten Henkel, Regionalvorstand für die Region Harz/Elm.
Der Niedersächsische Weg und die Artenvielfalt seien für sie natürlich relevant, so Dr. Strunk und Carsten Henkel, denn dies werde „Auswirkungen auf unsere Betriebe und ihre Beschäftigten haben“. Beide Gesprächspartner baten den Landtagsabgeordneten, sich für ihre Anliegen einzusetzen.
Beim Niedersächsischen Weg habe die Landesregierung einseitig mit den Naturschutzverbänden verhandelt und nicht mit den Forstverbänden, hatte Dr. Maurice Strunk bereits im Vorfeld kritisiert.
Politik, Umweltverbände und Landwirtschaft hatten Änderungen im Naturschutz-, Wasser- und Waldgesetz vereinbart. Dr. Strunk hält die Beschlüsse zum Artenschutz im Wald für überflüssig, wenn nicht sogar für gefährlich. Man habe im Wald keinen Artenverlust. Die Artenvielfalt sei sogar gestiegen, die Wälder seien älter geworden. „Die geplanten Nutzungseinschränkungen im Landeswald bedeuten Millionenverluste für die Forstwirtschaft und den Abbau von Arbeitsplätzen.“

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