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22. Mai 2020: 22,3 Millionen Euro Soforthilfe im Landkreis Göttingen

22,3 Millionen Euro Soforthilfe im Landkreis Göttingen

Auf den Altkreis Osterode entfallen 6,15 Millionen Euro.

Osterode. Niedersachsen war eines der ersten Bundesländer, das in der Corona-Krise ein umfassendes Hilfsprogramm für Soloselbstständige und Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten ins Leben gerufen hat. Seit dem Start der Corona-Soforthilfe am 24. März haben Land und Bund insgesamt über 750 Millionen Euro Soforthilfe an niedersächsische Soloselbstständige und Kleinunternehmen ausgezahlt - hinzu kommen etwa 250 Millionen Euro an bewilligten Liquiditätskrediten, so dass inzwischen von der NBank Finanzhilfen von gut einer Milliarde Euro ins Land geflossen sind.
„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen auch die Kleinunternehmen und Soloselbstständigen bei uns im Landkreis Göttingen und damit auch im Altkreis Osterode hart", sagt Karl Heinz Hausmann, SPD-Landtagsabgeordneter.
In dieser für viele Betriebe existenzbedrohenden Situation haben die Niedersächsische Landesregierung und der Bund auf Initiative des Wirtschaftsministers Dr. Bernd Althusmann schnell reagiert und die Niedersachsen-Soforthilfe Corona bereitgestellt. Allein im Landkreis Göttingen hat die NBank mittlerweile insgesamt 22,3 Millionen Euro an Kleinunternehmen,
Handwerksbetriebe und Selbstständige ausgezahlt.
1256 Förderungen in Höhe von 4,7 Millionen Euro entfallen nach der alten Landesförderung auf Unternehmen bis 49 Beschäftigte. Nach der neuen Landesförderung wurden 138 Anträge für Firmen ab elf Beschäftigten bewilligt. Hinzu kommt die Bundesförderung für Unternehmen unter zehn Beschäftigten mit 1986 Anträgen und einer Gesamtsumme von 15 Millionen Euro.
Auf den Altkreis Osterode entfallen als Gesamtsumme 6,15 Millionen Euro. Diese teilen sich auf in 1,37 Millionen Euro nach der Landesförderung alt (bis 49 Beschäftigte/386 Anträge), 335000 Euro nach der Landesförderung neu (ab elf Beschäftigte/17 Anträge) und 4,45 Millionen Euro nach der Bundesförderung (bis zehn Beschäftigte/605 Anträge).
„Diese Mittel tragen dazu bei, dass möglichst viele Betriebe in unserer Region diese schwere Zeit überstehen“, so Karl Heinz Hausmann.


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