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Schachtrupp-Villa Foto: Stadt Osterode

13. März 2021: 2,7 Millionen Euro Mehrkosten - Kostenrahmen für Sanierung der Schachtrupp Villa erhöht

Osterode. Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und das Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig stimmen der Erhöhung des Kostenrahmens von 8,48 Millionen Euro um 2,7 Millionen Euro für die Sanierung der Schachtrupp Villa in Osterode zu. „Schön, dass das Ministerium unserem Antrag gefolgt ist“, freuten sich Karl Heinz Hausmann, SPD-Landtagsabgeordneter, Jens Augat, Osterodes Bürgermeister, und Thomas Christiansen, Erster Stadtrat der Stadt Osterode.
Hinsichtlich des Umbaus der Schachtrupp-Villa zu einem Multifunktionsgebäude seien wesentliche Hindernisse aufgetaucht, weiß Jens Augat. So seien umfangreiche Maßnahmen erforderlich, um die Villa behutsam und umfassend unter Beachtung insbesondere des Denkmalschutzes, der Barrierearmut und des Brandschutzes zu sanieren.
Bei der Villa handele es sich um ein für Osterode besonders das Stadtbild prägendes Gebäude im Stil des Klassizismus, so das Ministerium, das zudem für den westlichen Harzraum und Südostniedersachsen ein einzigartiges und sehr bedeutsames Kulturdenkmal darstelle.
Nach Abschluss der Sanierung soll die Stadtbibliothek mit einem neuen zukunftsweisenden Konzept, mit u. a. Lesecafe und Gaming Lounge sowie einer Open Library, in das Gebäude einziehen und eine multifunktional nutzbare Begegnungsstätte für Menschen aller Altersgruppen und Herkunft entstehen.
So solle die Schachtrupp Villa zum zentralen und verbindenden Punkt im neuen Wissens- und Kulturcampus von Osterode werden, so das Ministerium.
Die Sanierung der Villa sei als Einzelmaßnahme Bestandteil der Erneuerungsmaßnahme „Kommunales Netzwerk - Stadt Osterode am Harz und Gemeinde Bad Grund“ im Programm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne“. Der Überschreitung des Gesamtkostenrahmens stimmt das Ministerium vor dem Hintergrund der besonderen denkmalrechtlichen Bedeutung des Gebäudes und des integrativen Nutzungsansatzes als Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtung für alle Bevölkerungsschichten zu.

Bildunterschrift: Ein das Stadtbild prägendes Gebäude: Karl Heinz Hausmann (rechts) und Thomas Christiansen vor der Schachtrupp-Villa.

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