Karl Heinz Hausmann wiedergewählt

KHH auf Parteitag 2015
 

Mit 57 von 60 Stimmen ist Karl Heinz Hausmann am Samstag auf dem Parteitag in Schwiegershausen als Unterbezirksvorsitzender wiedergewählt worden. Seine Stellvertreter bleiben Petra Pinnecke und Florian Panknin. Neuer Finanzreferent ist Uwe Schrader.

 

In seinem Rechenschaftsbericht hatte Hausmann die Leistungen der Landesregierung herausgestellt und betont, dass diese Südniedersachsen wieder im Blick habe. So profitiere auch der Landkreis Osterode von der “zukunftsweisenden Schulpolitik“ und dem Südniedersachsenplan, für den die SPD zehn Jahre lang gekämpft habe.

Weiter sagte er, dass das Land darüber entscheiden werde, ob es in Osterode eine Landesaufnahmebehörde für Asylbewerber einrichten werde. Er stellte klar, dass es in Deutschland ein Recht auf Asyl gebe. Die Flüchtlinge könnten einen Antrag stellen, den das Land prüfe. Es kämen vor allem „liebe Menschen“ aus den ärmsten Gebieten nach Deutschland. Wenn die Entscheidung für die ehemalige Osteroder Kaserne tatsächlich gefallen sei, werde es eine Info-Veranstaltung geben, in der die SPD mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren werde.

Aus dem Landtag berichtete der Abgeordnete, dass die CDU/FDP in den Jahren 2003 bis 2013 die Schulden von 40 Milliarden auf 60 Milliarden Euro erhört hätten. Inzwischen sei das Land bei 28 Milliarden Euro Schulden angelangt. Zwar habe man noch keinen ausgeglichenen Haushalt erreichen können, die Neuverschuldung betrage in diesem Jahr aber nur noch 600 Millionen Euro.

Viel werde in die Bildung investiert. So solle der Anteil der Ganztagsschulen von 25 Prozent auf 75 Prozent erhöht werden. Damit komme man dem Wunsch der Eltern in einer veränderten Gesellschaft entgegen.

Wenig Verständnis zeigte Hausmann für Gymnasiallehrer, die über die eine Wochenstunde mehr klagten. Denn auch die Schüler müssten mehr leisten. Im übrigen sei die Stundenbelastung der Gymnasiallehrer bundesweit am unteren Ende. Deswegen die Klassenfahrten zu verweigert und die Schüler unter dem Ärger leiden zu lassen, sei nicht angemessen. "Die Jugendlichen haben eine Klassenfahrt verdient", sagte er.

 
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