Mit Bernd Lange (MdEP) im Altkreis Osterode unterwegs

Foto: Karl Heinz Bleß
 

Karl Heinz Hausmann ist am Freitag mit dem Europaabgeordneten Bernd Lange im Altkreis Osterode unterwegs gewesen. Osterode, Herzberg und Bad Lauterberg waren Stationen einer Informationsreise. Dabei ging es auch um Fördergelder der EU, von der die Region hier profitiert. Am Ende stand eine Wahlkampfveranstaltung im "Englischen Hof" in Herzberg.

 

In Bad Lauterberg besichtigten beide den neuen Minigolfplatz im Kurpark, den die EU mit 84 000 Euro über das LEADER-Programm zum größten Teil finanziert hat. Bürgermeister Dr. Thomas Gans berichtete, dass der Mínigolfplatz nur ein Projekt bei der Umgestaltung des Kurparks sei. „Wir wollen den Kurpark beleben für Jung und Alt“, sagte er. Da passe die moderne Minigolfanlage gut hinein. Für diese habe die Stadt auch einen Betreiber gefunden, die „Spiel- und Freizeit Bad Lauterberg GmbH“, deren Vorsitzender Gero Fröhlich die technischen Einzelheiten der Anlage erläuterte. Gleichzeitig wies er auf die Fußball-Billard- und die Shuffleboard-Anlage hin. Man müsse das zusammen betrachten. Die Minigolf-Anlage sei, das könne man nach einem Jahr Betrieb sagen, ein voller Erfolg. Ein Problem sei bei der Errichtung allerdings das komplizierte Antragsverfahren, um über die LEADER-Region an die EU-Mittel zu kommen. Das bestätigte deren Vorsitzender, Frank Uhlenhaut. Vom Antrag bis zur Genehmigung vergehe ein Dreivierteljahr. Das sei zu lang.

Billard_LangeFoto: Karl Heinz Bleß

An der Fußball-Billard-Anlage

Bernd Lange zeigte sich von dem LEADER-Programm überzeugt. Eigentlich sei es vom EU-Parlament sehr einfach strukturiert, bei der Umsetzung in nationales Recht sei es wieder kompliziert geworden.  „Da bricht die deutsche Gründlichkeit durch“, sagte er. Er werde sich dafür einsetzen, so Lange, dass die LEADER-Mittel aufgestockt würden, selbst wenn der EU-Haushalt wegen des Brexits schrumpfen könnte. Denn das Programm sei „urdemokratisch“, die „Menschen müssen miteinander reden“, weil es immer ein Projekt mit regionaler Bedeutung sein müsse. Kurz: „Die Menschen können entscheiden, was mit dem Geld gemacht wird.“

MinigolfFoto: Karl Heinz Bleß

Gero Fröhlich (l.) zeigt sich begeistert über die von der EU geförderte Minigolffanlage. Daneben Bernd Lange (MdEP), Kreistagsabgeordnete Barbara Rien, Leader-Regionalvorsitzender Frank Uhlenhaut, Karl Heinz Hausmann (MdL), Kreisrat Mracel Riethig und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Uwe Speit

Im Anschluss besichtigten die SPD-Politiker, die in Begleitung  Kreisrat Marcel Riethig gekommen waren, die Klinik Dr. Muschinsky. Geschäftsführer Erik Cziesla sowie die Chefärzte Dr. Harm With und Udo Jahn erklärten die Besonderheiten der Fachklinik für Orthopädie und Schmerztherapie.

Klinik_Dr_MuschinskyFoto: Karl Heinz Bleß

Gemeinsam bei Muschinsky: Bürgermeister Dr. Thomas Gans, Europaabgeordneter Bernd Lange, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Uwe Speit und Karl Heinz Hausmann

Nach einem Rundgang durch die Therapieräume und den Neubau sagte Bernd Lange im Gespräch mit dem Harzkurier, er sei imponiert von der Klinik. Vor allem, dass die Auslastung so hoch sei, finde er „super“. „Ich bin bass beeindruckt.“ Karl Heinz Hausmann ergänzte, dass die guten Fachkliniken eine der großen Stärken Bad Lauterbergs seien. Wenn sich alle im Südharz auf ihre Stärken besönnen, würden sie in der Zukunft gemeinsam „gut zurechtkommen“, sagte er mit Blick auf eine mögliche Fusion der Kommunen Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Walkenried.  

Muschinsky-BadFoto: Karl Heinz Bleß

Während der Besichtigung der Therapieabteilungen im Schwimmbad: Bernd Lange (2.v.l.) zwischen Geschäftsführer Erik Cziesla und Bürgermeister Dr. Thomas Gans mit Karl Heinz Hausmann (MdL). Daneben Chefarzt Dr. Harm With und ganz rechts der künftige Chefarzt Udo Jahn.

 
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