Mit Frauke Heiligenstadt in der KGS

Frauke Heiligenstadt

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Zusammen mit Karl Heinz Hausmann hat Frauke Heiligenstadt heute die Kooperative Gesamtschule (KGS) in Bad Lauterberg besucht, um sich über die Pläne zu informieren, hier eine gymnasiale Oberstufe einzurichten. Begleitet wurden die beiden SPD-Landtagsabgeordneten von den Elternvertretern Frank Rusteberg und Wolfram Schütte. Frauke Heiligenstadt ist im "Team Weil" für die Kultuspolitik zuständig und könnte nach der Landtagswahl im Januar 2013 Kultusministerin werden.

 

Die Schulleitung der KGS, Schulleiter Rainer Jakobi, sein Stellvertreter Arno Bierwirth und die Didaktische Leiterin Inger Schweer, war hoch erfreut über das Interesse der Landtagsabgeordneten an der Weiterentwicklung der KGS in Bad Lauterberg. In ihren kurzen Vorträgen schilderten sie das Schulkonzept und den langen Weg, an der einzigen Gesamtschule im Kreis Osterode eine Qualifikationsphase, also eine gymnasiale Oberstufe einzurichten.

KGS83

Schulleiter Rainer Jakobi heißt die Landtagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt und Karl Heinz Hausmann an der Schule willkommen. Er erhofft sich einen weiteren Schub für den Antrag auf eine gymnasiale Oberstufe.

Der erste große Erfolg der KGS war der Kreistagsbeschluss vor den Sommerferien, der mit großer Mehrheit gegen einige Bedenken der Kreisverwaltung zustande gekommen war, den Antrag auf die Qualfikationsphase bei der Landesschulbehörde zu stellen. Nachdem der Antrag gestellt worden war, gab es von der Landesschulbehörde Nachfragen, weil das Raumkonzept (ohne Neubauten) nicht ganz klar war und die Prognose für die Schülerzahlen widersprüchlich war. Der Landkreis als Schulträger hatten eine sehr vorsichtige Prognose erstellt, die aber inzwischen von den tatsächlichen Anmeldungen an der Schule überholt war. Es hatten sich mehr Schüler angemeldet als die Kreisverwaltung es eingeplant hatte. Inzwischen hat die Schulbehörde die aktuellen Zahlen.

In der Diskussion wurde dann auch deutlich, dass allein die Möglichkeit, in Bad Lauterberg das Abitur zu machen, eine Steigerung der Zahlen wahrscheinlich mache und sich so der Anteil der Abiturienten an den Schülerzahlen erhöhe.

Die Abiturquote zu erhöhen sei Ziel der niedersächsischen Landespolitik, gerade auch im ländlichen Raum. Und die Schulform der Gesamtschule überzeuge immer mehr Eltern. Und gerade das Beispiel der Bad Lauterberger KGS, in der der Wechsel von einem Schulzweig zum anderen nicht nur jedes halbe Jahr theoretisch möglich sei, sondern auch praktisch durch erstaunlich hohe Zahlen belegt sei, bestärke die SPD in dem Bestreben, die Gesamtschulen zu fördern. Auch Karl Heinz Hausmann sagte: "Wir wollen keine Zeit verlieren, um möglichst viele Kinder zum Abitur zu bringen."

Aber eins machte Frauke Heiligenstadt auch deutlich: "Da wo Gesamtschule draufsteht, muss auch eine Gesamtschule drin sein – als volle Ganztagsschule." Sie wolle es den Gesamtschulen ermöglichen, sich weiterzuentwickeln. Deshalb habe die KGS ihre volle Unterstützung bei dem Antrag, eine gymnasiale Oberstufe einzurichten. "Ich würde gerne hier im Sommer eine Oberstufe einweihen", sagte sie zum Abschied.

KGS84-Runde

Blick in die Gesprächsrunden: v.l. Kreiselternratsvorsitzender Frank Rusteberg, Elternratsvorsitzender Wolfram Schütte, Schulleiter Rainer Jakobi, die Landtagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt und Karl Heinz Hausmann, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Ingo Fiedler, SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Herbert Lohrberg, Bürgermeister Dr. Thomas Gans und SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzender Holger Thiesmeyer.
Fotos: K.H.Bleß

 
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