Fusion: Nichts überstürzen

 

Nachdem erste Sondierungsgespräche mit dem Landkreis Goslar und Northeim stattgefunden haben, hat sich auch der Landkreis Göttingen zu Gesprächen bereiterklärt. Der Kreisausschuss beauftragte Landrat Bernhard Reuter, zunächst an den Fusionsgesprächen zwischen Northeim und Osterode teilzunehmen. Damit hat sich der Landkreis Göttingen grundsätzlich Fusions-Gesprächen geöffnet.

"Der Beschluss des Göttinger Kreisausschusses ist ein klares Signal, dass die drei Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode am Harz nun eine Triangel-Lösung gemeinsam prüfen können. Für uns geht dabei Sorgfalt vor Eile", sagte Karl Heinz Hausmann in einem Pressegespräch, an dem auch der stellvertretende Unterbezirksvorsitzende aus Göttingen, Marcel Riethig, teilnahm.

Eine konkrete Entscheidung noch in diesem Jahr sei aber unrealistisch, stellte Hausmann klar, denn es müsse eine umfassende Bürgerbeteiligung stattfinden, wie es der Kreistag Osterode beschlossen habe. Damit sei man sich auch mit der SPD in Northeim einig. Gleichzeitig fänden ja auch Gespräche mit dem Landkreis Goslar statt. "Eine fundierte Prüfung braucht Zeit und keine Schnellschüsse", sagte Hausmann. Auf der anderen Seite drängt die Zeit aber, um einen Entschuldungsantrag beim Land Niedersachsen zu stellen. "Da müssen wir jetzt schnell sein und die letzten haushaltsrelevanten Vorgaben des Landes erfüllen", so Hausmann, denn das Innenministerium habe signalisiert, dass der Topf für Entschuldungen so gut wie leer sei.

Keine wirkliche Perspektive sieht Karl Heinz Hausmann in einem Zusammenschluss allein der Landkreise Osterode und Northeim.

 

 


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