Einrichtung einer IGS ist weiter Ziel

 

Bildung hat gerade für den Landkreis Osterode existenzielle Bedeutung – für die Kinder, aber auch für die regionale Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund ist die Erweiterung des Bildungsangebotes um einer Integrierte Gesamtschule (IGS) nur folgerichtig. In den 37 niedersächsischen Landkreisen gibt es nur zwei Landkreise ohne IGS. Das soll sich ändern!

Redaktionsgespräch IGS
Während eines Redaktionsgespräch zur Einführung einer IGS in Osterode: Karl Heinz Hausmann und Kreiselternratsvorsitzender Frank Rusteberg
Foto: Mark Härtl

Der Kreiselternrat Osterode mit ihrem Vorsitzenden Frank Rusteberg hat die volle Unterstützung von Karl Heinz Hausmann. Zwei Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler sollten die Besonderheiten und Vorteile der Gesamtschule deutlich machen und die damt verbundene Erweiterung der Bildungsfvielfalt im Landkreis.

Im ersten Anlauf, eine IGS in Osterode einzurichten, ist die von der Landesregierung geforderte Elternbefragung trotz guter Beteiligung an den viel zu hohen Hürden gescheitert. Nachdem die Einrichtungsvoraussetzungen inzwischen – wenn auch geringfügig – erleichtert worden sind, hat der Landkreis eine neue Umfrage bei den betroffenen Eltern der Grundschuljahrgänge eins bis vier gestartet.

Die Antragsfrist für die Einrichtung einer IGS, beginnend mit dem Schuljahr 2012/2013, endet mit dem 31. Oktober 2011. Die Informationsveranstaltungen Ende August war zufriedenstellend. Trotzdem hätte die beteiligung der Eltern größer sein können. "Ich hätte mir mehr Besucher gewünscht", sagte Karl Heinz Hausmann. Noch wichtiger sei nun eine große Beteiligung an der Umfrage, mit der die Nachfrage nach einem erweiterten Bildungsangebot für den Landkreis Osterode dokumentiert werden soll. Die Landesregierung erwartet eine solche Dokumentration durch eine Umfrage, für die sie selbst auch die formulierten Fragen vorschreibt.

 

 


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