BBS II und SPD werben für Fachhochschule

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Im Rahmen einer Bereisung Südniedersachsens waren der Vizepräsident des Niedersächsischen Landtages, Ulrich Biel, und Rosemarie Tinius (beide SPD) in den Berufsbildenden Schulen (BBS) II in der Leege, um sich über die berufliche Bildung im Landkreis Osterode zu informieren. Dabei warben sowohl Schulleiter Wolfgang Junker als auch Landtagskandidat Karl Heinz Hausmann dafür, in Osterode eine Fachhochschule für Mechatronik zu gründen. Als Gelände biete sich das ehemalige Kasernengelände an.

 

Hausmann gab den Abgeordneten einige Argumente für den Standort Osterode mit auf den Weg. An erster Stelle steht dabei die erfolgreiche Ausbildung zum Mechatroniker, die ein Schwerpunkt der BBS II ist, die hohe Arbeitslosigkeit im Landkreis bei hoher Altersstruktur, und der große Anteil der Einpendler, die in Osterode einen Arbeitsplatz haben. „Wir brauchen etwas für die jungen Leute“, sagte er und erinnerte daran, dass das Land Niedersachsen 11 500 neue Fachhochschulplätze schaffen will. Da sich das an den bisherigen Standorten nur schwer verwirklichen lasse, sollte man auch einmal an das leerstehende Kasernengelände in Osterode denken. In Südniedersachsen sollte es eine Möglichkeit geben, dass sich die jungen Leute, die den Beruf des Mechatronikers erlernen, weiter qualifizieren können.

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Schulleiter Wolfgang Junker (stehend) informiert über die BBS II.
v.l.: Rosemarie Tinius, Ulrich Biel, Karl Heinz Hausmann, Wolfgang Dernedde, Horst Augat und Monika Birtel
Fotos: K.H.Bleß

Schulleiter Junker ergänzte, dass es mit dem Wirtschaftsförderverein Mekom einen weiteren Partner gebe, der die Voraussetzung für einen solchen Studiengang verbessere. Und auch die entsprechenden Betriebe, die Mechatroniker brauchen, sind vor Ort, so dass es auch gute Möglichkeiten für Diplomarbeiten gebe. „Wenn kleine und mittlere Betriebe mit einer Forschungseinrichtung zusammenarbeiten, ist das die beste Wirtschaftsförderung“, sagte er. Die Zukunftstechnologie habe hier schon Fuss gefasst und müsse weiter ausgebaut werden, weil entsprechende Fachleute künftig sehr nachgefragt würden. Mit den Fachlehrern an der Schule sei sogar schon in begrenztem Maße das Know-how vorhanden.

Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten zeigten sich sehr interessiert und beeindruckt über die Pläne und wollen es mit den Fachkollegen in der Fraktion besprechen. Sie regten eine große Informationsveranstaltung gleich nach der Landtagswahl Ende Januar an, um den Plänen weiteren Schub zu geben.

 
     

     


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