Großes Lob für Bürgersinn

Domeyerpark
 

Als beispielhaft hat Karl Heinz Hausmann gestern die Arbeit der Zukunftswerkstatt in Herzberg gewürdigt. In einem Gespräch mit Sigrid Nordhausen, Gesine Langenkamp und Wolfgang Drebing-Bachmann im Domeyerpark sagte der SPD-Landtagskandidat, das Land brauche viel mehr solcher ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihren Ort einsetzen. Jeder Euro, der ehrenamtlich in eine Stadt investiert werde, komme als Vielfaches der Allgemeinheit zugute. Deshalb könne die Zukunftswerkstatt mit seiner Unterstützung rechnen.

 

Die Zukunftswerkstatt ist eine Bürgerinitiative, die den Domeyerpark neu gestaltet hat, indem sie den Wildwuchs beseitigte, einige Bäume fällen ließ und Kunstwerke aufstellte. In der Stadt gestaltete sie die „Wasserwege“, und baute zuletzt einen Tonofen im Domeyerpark in der Nähe der Kreativ-Werkstatt. Der Ofen soll im Advent mit einem Fest feierlich eingeweiht werden. Hier können nach Anmeldung Gruppen selbst Brot, Kuchen oder Pizza backen. Als weiteres Ziel hat sich die Initiative gestellt, auf dem Juesberg einen Spiel- und Erlebnisraum zu schaffen.

Tonofen

Am Tonofen: Wolfgang Drebing-Bachmann, Karl Heinz Hausmann, Gesine Langenkamp und mit dem Rücken zur Kamera Sigrid Nordhausen
Fotos: Bleß

Die 12 bis 15 Aktiven der Zukunftswerkstatt freuen sich, dass bei jedem Projekt Bürgerinnen und Bürger spontan ihre Hilfe anbieten. „Sonst könnten wir einige Dinge nicht selbst umsetzen“, sagte Sigrid Nordhausen. Sie sieht sich in dem Ziel bestätigt, dass sich die Herzbergerinnen und Herzberger mehr mit ihrer Stadt identifizieren und die positiven und schönen Seiten der Stadt erkennen und fördern.

Im Gespräch mit Karl Heinz Hausmann ging es auch um die Frage der Organisation der Zukunftswerkstatt. Denn diese will kein Verein sein, sondern eine offene Bürgerinitiative. Andererseits wäre es einfacher, Sponsoren eine Spendenbescheinigung auszustellen, wenn die Initiative ein gemeinnütziger Verein wäre. Bisher muss das über die Stadtverwaltung laufen. Nun gibt es Überlegungen, für die Zukunftswerkstatt einen Förderverein zu gründen.

 
 

 


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