Kritik nicht als Meckern abqualifizieren

 

Kein Verständnis hat der SPD-Landtagskandidat Karl Heinz Hausmann an der Äußerung der CDU-Landtagsabgeordneten Regina Seeringer, die in Scharzfeld Kritik an der Landesregierung für den Südharz als nicht hilfreiches Meckern abqualifiziert hatte. „Man sollte die Kritik der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und nicht als Meckern abqualifizieren“, sagte Hausmann in einer Stellungnahme.

Denn es sei ja tatsächlich wenig vom Land für den Südharz geschehen. Die CDU/FDP-Landesregierung hätte schon längst mehr für den Tourismus tun können. Auch sei die Kritik an den Einschränkungen und Streichungen von Landesgeldern mehr als berechtigt, denke man nur an das Blindengeld oder die Heimversorgung für Kinder. Auch bei der Chancengleichheit der Kinder in den Schulen habe das Land erheblichen Nachholbedarf, gerade im Kreis Osterode.
Hausmann: „Und wenn unser Landrat Bernhard Reuter nicht über den Landkreistag dafür gekämpft hätte, dass beim kommunalen Finanzausgleich auch ein demografischer Faktor eingerechnet wird, sähe es für unsere Kommunen noch schlimmer aus als jetzt schon.“
Kritik sei nicht gleichzusetzen mit Meckern. „Das ist ganz unangebracht“, so Hausmann. Selbst wenn die CDU-Politikerin lobe, das Land stelle für die Kulturförderung jährlich 4,4 Millionen Euro zur Verfügung, dann werde man doch wohl fragen dürfen, ob das ausreichend ist bei einem großen Land wie Niedersachsen. „Man kann ja schnell nachrechnen, wie wenig davon hier bei den Kulturschaffenden ankommen wird und was man damit anfangen kann“, so Hausmann.

 

 


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