Zwei Jahre Südniedersachsenprogramm – Feier in Stadthalle

Foto: Karl Heinz Bleß
 

Auf dem „Weg zu neuer Stärke“ sieht Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies den Südharz. Zwei Jahre nach dem Start des Südniedersachsenprogramms seien viele innovative Projekte angelaufen. Es sei ein „positiver Blick in die Zukunft“, sagte er, was besonders für die Betriebe wichtig sei. Entscheidend sei aber „Wir geben ein gemeinsames positives Signal“. Lies zog eine positive Bilanz in der vollbesetzten Stadthalle in Osterode.

 
Olaf Lies - 2NSPlFoto: Karl Heinz Bleß

Am Stand Fachwerk5Eck

Für Karl Heinz Hausmann war es wie ein Heimspiel. Gerade er als Mitglied des Landtagsausschusses für Landwirtschaft und ländliche Regionalentwicklung hatte immer dafür gekämpft, dass Südniedersachsen mehr gefördert wird. Mit der rot-grünen Landesregierung unter Ministerpräsident Stephan Weil stand von Anfang an Südniedersachsen im Fokus der regionalen Entwicklung. Und was alles an Projekten angeschoben wurde, das zeigte die Ausstellung am Rande der Veranstaltung. 19 innovative Projekte stellten sich vor.

Ausstellungsrundgang2Foto: Karl Heinz Bleß

Olaf Lies informierte sich umfassend beim Rundgang durch die Ausstellung.

Da war es nicht verwunderlich, dass neben vielen Vertretern der Wirtschaft auch die Bundestags- und Landtagsabgeordneten aus den Kreisen Göttingen, Northeim und Holzminden zur Feier gekommen waren, ebenso die Landräte und viele Bürgermeister sowie Wissenschaftler der verschiedenen Hochschulen der Region. Am Rande des Treffens wurden viele Gespräche geführt und gemeinsame Projekte geplant.

Olaf Lies am Rednerpult 660Foto: Karl Heinz Bleß

Ein engagierter Olaf Lies am Rednerpult

„Der Motor ist angesprungen“, zitierte der Wirtschaftsminister Ministerpräsident Stephan Weil. „Wir sind unterwegs, wenn auch noch nicht mit vollem Tempo“, sagte er. Für 70 Millionen Euro seien Projekte angeschoben worden, das Land habe nach diesem Erfolg 23 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt.

Olaf Lies mit PflegebrilleFoto: Karl Heinz Bleß

Minister Lies mit einer neuentwickelten "Pflegebrille"

Der wichtigste Förderschwerpunkt sei der Ausbau des Breitbandes, erkläre Lies weiter. In fast allen Projekten, die hier gezeigt würden, spiele das schnelle Internet und die Vernetzung eine zentrale Rolle. Es erstaune ihn, dass nicht Innovationen aus anderen Teilen der Republik kopiert würden, was ja nicht schlecht sei, sondern dass hier ganz neue Lösungen erdacht und entwickelt würden, die zu Marktreife führen könnten. Das habe internationale Bedeutung und helfe, das Renommee der Region zu entwickeln.

Sein Fazit: „Wir brauchen den Ausbau der Digitalisierung, um räumliche Distanzen zu überwinden.“ Damit könne das „Auseinanderdriften von Land und Stadt“ gebremst und dem demografischen Wandel entgegengewirkt werden.

2NSPl51 - UNESCOFoto: Karl Heinz Bleß

EU-Projekt kreativ Inwertsetzung UNESCO-Welterbe im Harz

Karl Heinz Hausmann führte viele Gespräche vor der Veranstaltung im Foyer der Stadthalle und in der Mittagspause. Er war einer der Ansprechpartner und Vermittler zwischen den unterschiedlichen Teilnehmern der Veranstaltung, seien es Wirtschaftsvertreter, Wirtschaftsförderer, Abgeordnete oder Bürgermeister.

Karl Heinz Hausmann und Thomas GansFoto: Karl Heinz Bleß

Karl Heinz Hausmann im Gespräch mit Bad Lauterbergs Bürfgermeister Dr. Thomas Gans

Kurz vor der Mittagspause überreichte Staatssekretärin Birgit Honé „Fördertafeln“ für die Projekte, die sich in der Stadthalle präsentierten.

2SNPl14 - FördertafelnFoto: Karl Heinz Bleß

Staatssekretärin Birgit Honé (Mitte mit Schal) überreichte 19 Fördertafeln für Projekte in Südniedersachsen.

 
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