Land gibt 720.000 Euro zusätzlich für Breitbandausbau

Foto: Karl Heinz Bleß
 

Das Land Niedersachsen hat 8 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt, um 20 Projekte zu fördern, bei denen Kommunen ihren Eigenanteil nicht tragen können. Allein der Kreis Osterode profitiert bei drei Projekten. Vor allem beim Ausbau des schnellen Internets (Breitbandausbau) hat das Land nachgelegt. So braucht der Landkreis Osterode nicht regulär 50 Prozent der Kosten tragen, sondern nur 5 Prozent. Das sind 80.000 Euro. 720.000 Euro kommen vom Land zusätzlich. Das teilte Hausmann gestern mit.

 

Die SPD-geführte Landesregierung hält damit ihr Versprechen, Südniedersachsen in besonderer Weise zu fördern, damit der Abstand zur durchschnittlichen Entwicklung aufgeholt wird. Bisher konnten südniedersächsische Gemeinden selten oder gar nicht von den Förderprogrammen von Land, Bund oder EU profitieren, weil sie ihren Eigenanteil nicht aufbringen konnten. Die SPD versprach, da einspringen zu wollen, wenn die Projekte als besonders förderungswürdig eingestuft werden. Das ist jetzt beim Breitbandausbau der Fall.

Bekanntlich sollen zu Beginn des Jahres 2017 die Bagger anrollen, um flächendeckend im neuen Kreis Göttingen die Breitbandverkabelung voranzubringen. Der gesamte Kreis Göttingen muss dafür 350.000 Euro aufbringen, sagte Kreiskämmerer Siegfried Pfister in der gestrigen Fraktionssitzung, in der er als Gast geladen war.

In einigen Städten des Kreises Osterode haben die Ausbauarbeiten bereits begonnen. So sollen in den Städten Bad Sachsa, Bad Lauterberg und Osterode die Arbeiten schon zum Jahresende 2016 oder kurz danach abgeschlossen sein. Hier baut die Deutsche Telekom das Netz auf eigene Kosten mit Glasfastertechnik aus.

 
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