Ravensberg kann entwickelt werden

Foto: Karl Heinz Bleß
 

Die SPD hat im Kreistag in seiner jüngsten Sitzung dafür gestimmt, die Kuppe des Ravensberges aus dem Landschaftsschutzgebiet zu entlassen. Es geht um eine Fläche von gut einem Hektar und umfasst das Grundstück der Baude und den Parkplatz. Damit kann die Stadt Bad Sachsa einen Bebauungsplan aufstellen und den Gipfel für touristische Zwecke entwickeln. Der weithin sichtbare, 60 Meter hohe Sendeturm mit seinen Anlagen ist nicht betroffen.

 

Immer wieder hatte sich Karl Heinz Hausmann in der Vergangenheit um die touristische Entwicklung des Ravensberges gekümmert. Doch immer wieder gab es Hindernisse auf verschiedenen Ebenen. die scheinen nun ausgeräumt zu sein.

Es ist geplant, dort oben ein Hotel oder - was wahrscheinlicher ist - Ferienhäuser zu bauen, um den Bereich touristisch aufzuwerten. Die Stadt Bad Sachsa verspricht sich davon eine positive wirtschaftliche Auswirkung auf den Tourismus.

Die Fläche ist im Vergleich zum gesamten Landschaftschutzgebiet auf dem Gebiet des Landkreises Osterode klein. Das Schutzgebiet, das gleichzeitig zum Naturpark Harz gehört, verkleinert sich von 36.703 auf 36.702 Hektar.

Die Stadt hat die Planungshoheit. Nach deren Bebauungsplan soll das Landschaftsbild, das durch den Turm geprägt wird, erhalten bleiben. Für die Bebauung ist eine Höhenbegrenzung von zehn Metern am höchsten Punkt vorgesehen sowie eine "unauffällige, nicht reflektierende bzw. spiegelnde Fassadengestaltung". Zudem müssen vier Ahornbäume erhalten werden.

Kuppe des RavensbergesFoto: Karl Heinz Bleß

Die Fläche umfasst das Gelände um die Baude und den gesamten Parkplatz auf dem Ravensberg.

 

 


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